• Applicodata GmbH

    Applicodata erhält "Innovation Award"

    Applicodata erhält
    "Innovation Award"

App in die Zukunft

am .

ApplicodataDas VW-Autohaus Socke investiert in die Zukunft und setzt auf Software aus dem Hause betzemeier automotive. Lesen Sie hier den ganzen Bericht aus dem Fachmagazin "kfz-betrieb" Ausgabe 29/2013.


V. l.: Hans-Uwe Socke, Inhaber des Autohauses Socke, Sindy Rast, Buchhalterin im Autohaus Socke, und Clemens Betzemeier, Geschäftsführer von Betzemeier Software Solutions, zeigen die Autohaus-App.

 

Das VW-Autohaus Socke hat die Kommunikation mit seinen Kunden auf neue Beine gestellt 

„Jeder Tag, den man mit Vaudis verschwendet, ist ein verlorener Tag, um Daten sicher für die Zukunft zu sammeln“: Dieses klare Fazit zieht Hans-Uwe Socke, Inhaber des Volkswagen-Autohauses Socke mit Sitz in Kertzsch, eineinhalb Jahre nachdem er von dem in die Jahre gekommene Dealer-Management-System(DMS) auf die Software „werwiso“ von Betzemeier umgestiegen ist.
Vor allem die eingeschränkten Selektions- und Auswertungsmöglichkeiten sowie Schwächen in der Kundendatenbank hatten den Anstoß gegeben, nach einem neuen DMS Ausschau zu halten. Auch Cross kam in die nähere Auswahl. „Ich habe mich letztlich nicht dafür entschieden, weil es eine zentrale Lösung ist und alle Daten sowie die Hard- und Software bei VW liegen. Ist das Internet gestört, was bei uns ab und an vorkommt, können wir nicht einmal mehr eine Flasche Öl verkaufen.“ 

Die Wahl fiel letztlich auf „werwiso“, weil das Programm alle Bereiche im Autohaus abbildet – vom Service über das Teile-, Neu- und Gebrauchtwagengeschäft bis hin zum Kundenkontaktmanagement. Der Betrieb hat sich für das Rundumsorglos-Paket entschieden und nutzt auch das Reifenmodul, die Zeiterfassung und den Werkstattterminplaner. Seine Mietwagen managt das Autohaus Socke ebenfalls mit dem Programm. „Damit ist alles aus einem Guss“, sagt Socke.
Das DMS bietet nach Aussage des Unternehmens eine Fülle von nützlichen Funktionen für den Autohausalltag: vom Begrüßungsmonitor über den SMS-Versand, wenn ein Kundenfahrzeug fertiggestellt ist, bis hin zur Möglichkeit, Teile im Lager zu scannen.

Servicepotentiale im Blick

Vor allem aber schätzt Socke , dass er mit „werwiso“ ein gutes Controllinginstrument hat: „ Mit der Software kann ich meinen kompletten Betrieb steuern und habe auch einen ganz anderen Blick auf die Wertigkeit unserer Kunden. So können wir nicht nur selektieren, wie viel Umsatz wir mit einem Kunden generieren, sondern auch welchen Rohertrag.“ Insgesamt gebe das Autohaus jetzt ein professionelleres Bild vor dem Kunden ab: So sieht jeder Mitarbeiter sofort, wann der Kunden das letzte Mal im Betrieb war. Per Mausklick kann er alte Aufträge aufrufen und nachschauen, welcher Mitarbeiter am Auftrag gearbeitet hat. Auch die Rechnungserklärung ist laut Socke jetzt deutlich einfacher.
Die Zeitersparnis, die die Software bringe, sei zum Teil enorm, versichert Sindy Rast, die die Buchhaltung und die EDV verantwortet: „Wir sparen jetzt allein für die Gewährleistungsrückrechnung zwei Manntage pro Monat.“ Seit Kurzem nutzt der Betrieb auch die neue Potenzialefunktion von „werwiso“. Die Servicemitarbeiter können die Reparaturen, die erst in einigen Wochen oder Monaten anstehen, bereits samt dem voraussichtlichen Umsatz im DMS einpflegen. Der Hinweis auf die anstehenden Servicearbeiten wird nicht nur auf der Rechnung des Kunden vermerkt, er wird auch automatisch angezeigt, wenn beispielweise ein neuer Termin mit dem Kunden angelegt wird.
Begeistert ist Socke zudem von der neuen Autohaus-App. Diese hatte der Mindener Softwareanbieter mit ApplicoData entwickelt und ist dafür auf der letzten Automechanika mit dem Innovation Award ausgezeichnet worden.
Ein Autohaus kann seine Kunden über die App mit Informationen zu seinen Öffnungszeiten, Ansprechpartnern oder anstehenden Veranstaltungen versorgen. Der Kunde kann darüber Serviceterminen anfragen oder seine Adresse aktualisieren – die Änderungen oder Anfragen landen direkt im E-Mail-Fach des zuständigen Autohausmitarbeiters. Doch damit nicht genug: Der Kunde erhält dank der Anbindung an das DMS auch einen Überblick über sein Fahrzeug: Er kann sehen, wann die nächste Hauptuntersuchung ansteht, wann sein Leasingvertrag ausläuft oder aber wie viel Profil die eingelagerten Reifen noch haben.
„Es handelt sich um eine sogenannte Native-App, die für iOS und Android kompatible Endgeräte einsetzbar ist“, erklärt Clemens Betzemeier, Geschäftsführer des Mindener Softwarehauses. Wahlweise kann sich ein Kunde auch über seinen Rechner einloggen.
Damit die Kunden keinen Termin im Autohaus verpassen, synchronisiert sich die App mit dem Outlook-Kalender, und die Kunden erhalten eine entsprechende Erinnerung. Holt der Kunde sein Fahrzeug von der Werkstatt ab, wird ihm über die App eine Zufriedenheitsabfrage samt Kommentarfeld eingespielt, die er sofort beantworten kann und die umgehend an den Kundendienst übermittelt wird.
Das Autohaus Socke hat auch sein Bonussystem in die App integriert: „ Das Appbasierte Bonussystem ersetzt unsere Wertmarken, mit denen wir jahrelang gearbeitet haben“, erklärt Socke. Mit Letzteren war es dem Autohaus gelungen, den Anteil an Kunden mit Fahrzeugen der Segmente zwei und drei deutlich zu erhöhen. Das Prinzip ist einfach: Je älter das Fahrzeug, umso höher der Nachlass beim nächsten Werkstattbesuch.
„Mit der kostenlosen App können unsere Kunden auch ihren Punktestand beim Bonussystem abrufen. Um sie zu motivieren, sich zu registrieren, erhalten sie 200 Treuepunkte im Wert von 100 Euro“, bemerkt Socke. Das Ergebnis: Schon kurz nach der Einführung des neuen Bonussystems hatte mehr als ein Viertel der Kunden ihre E-Mail-Adresse für die Registrierung freigegeben. Auch Autohändler, die nicht mit dem DMS „werwiso“ arbeiten, können die App beziehen. Die Kosten für das Autohaus liegen je nach Betriebsgröße zwischen 35 und 17 Cent pro teilnehmenden Kunden pro Monat. „Die App-Oberfläche kann jedes Autohaus mit eigenen Logos, Fotos und Texten gestalten“, unterstreicht Betzemeier, der schon die nächste Idee im Köcher hat: Im September stellt das Softwarehaus auf der IAA seine neue Dialogannahme-App vor.